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Kapitel 1- Wie ich den Inselfresser bezwang

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Kapitel 1- Wie ich den Inselfresser bezwang

Als ich mich im zarten Alter von 19 Jahren dazu entschied, mein geliebtes kleines Heimatdorf zu verlassen (natürlich unter großen Jubel und Tränenbekundungen meiner Freunde und Bewunderer), schnappte ich mir eine kleine Nussschale, die ich trotz ihres fragilen Aussehens den glorreichen Namen ,,Tide Titan'' gab und segelte schließlich aufs weite Meer der Grand Line hinaus. Zu diesem Zeitpunkt irrte ich noch ziellos durch die Gegend und schipperte so wochenlang ohne Narung und Wasser durch die Gegend, was ich jedoch erstaunlicherweise problemlos überlebte - eine Fähigkeit, die ich bis heute noch problemlos beherrsche. Doch dann begann plötzlich mein Schiff zu beben und zu ruckeln. Ich dachte mir erst nichts dabei, da es sich vermutlich um einen etwas unruhigen Wellengang handeln könnte, doch wurde ich sogleich eines besseren belehrt. Völlig kraftlos und kaum in der Lage, mich aufzurichten, blickte ich in zwei riesige glubschende und glänzende Augen, die mich bedrohlich fixierten. Ich dachte zuerst, das ich halluzinierte, aber wenig später erhob sich das Wesen, zu dem beide Augen gehörten bedrohlich berghoch aus dem Wasser, was mein Schiff fast zum kentern brachte. Es war ein gigantischer Goldfisch, aber monströser als jeder, den ich zuvor gesehen hatte. Er besaß jeweils drei Reihen messerscharfer Zähne an Ober- und Unterkiefer, von dem der heiße Speichel und das Blut seiner verschlungenen Opfer tropft. Statt Flossen besaß er zwei menschenähnliche, muskulöse Arme, mit denen er sich ruderartig durch das Wasser bewegte. Am einschüchternsten fand ich jedoch seine Haut - denn statt die typischen Goldfischschuppen hatte er dort spitze, vor Gift tropfende Stacheln, die nur darauf warteten, sich in mein Fleisch zu bohren und mir ein jähes Ende zu bereiten. Kaum hatte ich mich in diesen Gedanken gestürzt, verschlang er mich jedoch schon mit einem Haps und es wurde stockfinster...

Als ich schließlich erwachte und ein Streichholz entzündete, erschrak ich zurerst vor den Fratzen, die mich dort aus der tiefen Dunkelheit anstarrten. Es waren maulwurfartige Geschöpfe, die sich dort um mich herum versammelt hatten. Als ich aufstand und mich schon kampfbereit machen wollte, fielen sie jedoch auf die Knie und begannen mich anzubeten. Sie faselten etwas davon, dass ich ihr Erlöser sei und dass es in der Prophezeiung so geschrieben steht, dass ein schöner, strahlender Held sie eines Tages aus der tiefen Dunkelheit führen wird. Ich fühlte mich natürlich geschmeichelt, wenngleich ich nicht daran zweifelte, dass diese Worte auf mich zutreffen mussten und versprach, diese armen Wesen aus dem Bauch dieses Monstrums zu befreien. Sie schienen sich hier jahrelang eingerichtet zu haben - Sie bauten eine sonderbare Statt aus Müll und Metall und einer baute sich sogar einen Palast aus einem Schildkrötenpanzer, was mich doch sehr abschreckte. Aufgrund der schlechten Luft und dem ständig steigenden Magensäurepegel war mir jedoch bewusst, dass es unklug war, sich weiter in Gedanken zu verlieren und so überlegte ich, was ich tun könnte. Es dauerte keine Minute, bis mir die rettende Idee kam. So nahm ich ein Päckchen Pfeffer aus meiner Tasche und feuerte dem Ungetüm dieses mit meiner präzisen Zwille an das riesige, fleischrote Zäpfchen, welches dort am fleischigen Überbogen baumelte. Dieses explodierte in einem nebelartigen Schauer und sogleich begann das Zäpfchen, nervös hin- und herzuwippen. Der Boden begann zu beben und die Magensäure schwappte bedrohlich auf - ja traf mich sogar auf der Haut, was jedoch keine Auswirkung auf meine harte Hülle zu haben schien, da es einfach effektlos verpuffte. Schließlich nieste das Biest uns durch sein Spuckloch gröhlend aus, welches sich in seinem Kopf befand. Wir flogen empor und ich bewahrte und vor den sicheren Tod, indem ich geistesgegenwärtig mein Cape zu einer Art Fallschirm umfunktionierte. Wir landeten auf dem Rücken der Bestie und diese begann sogleich und abschütteln zu wollen. Ich lies dies jedoch nicht zu und umklammerte unter Schmerzen die giftigen Stacheln, die sich sogleich in meine Hand bohrten, da es der einzige Halt war, der dieses Biest zu bieten hatte. Es begann, sich zu winden und zu springen, sich durch das Wasser zu drehen, um uns zu ersäufen (was ihm jedoch nicht gelang, da ich bis zu 1 Stunde meine Luft anhalten kann - eine Fähigkeit, die ich heute mittlerweile auf 3 Stunden perfektioniert habe) und nach vielem hin und her akzeptierte das Biest mich schließlich als seinen Zähmer.

Wie versprochen brachte ich die Maulwurfmenschen auf ihre Insel zurück. Die Bewohner staunten nicht schlecht, als sie sahen, dass ihre Freunde auf einem solch riesigen Ungetüm zurückgebracht wurden. Zwei Tage und Nächte feierten wir durch und ich wurde als Held und Prophet gefeiert. Zu meinen Ehren errichtete man in der Stadtmitte eine Goldstatue. Glücklich reiste ich schließlich ab und winkte den netten Maulwurfmenschen zu, während sie tränenreich zu Boden stürzten und ihren Gott Lysop anriefen. Tja, das war die erste meiner vielen Abenteuer. Ich wusste ja gar nicht, was mich noch für Herauforderungen in Zukunft erwarten würden, die diese problemlos in den Schatten zu stellen konnten.

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